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Die Eigenhaarverpflanzung oder auch Haarverpflanzung ist weltweit unter dem Begriff der Haartransplantation bekannt.

Durch eine Haartransplantation werden vom Körper nur indirekt neue Haare produziert. Um den Vorgang nachvollziehen und verstehen zu können, ist dies zunächst zu verdeutlichen. Bei einer Transplantation handelt es sich vielmehr um eine Neuverteilung der gesunden haarproduzierenden Haarfollikeln, die für die Produktion von gesunden Haaren verantwortlich sind.

Wichtig ist, dass die verwendeten Haarfollikel eine Unempfindlichkeit gegen das schädliche männliche Hormon Dihydrotestosteron (DHT) besitzen. Diese Unempfindlichkeit macht die Haarfollikel gegenwärtig und zukünftig resistent gegen Haarausfall. Entnommen werden diese gesunden Haarfollikel an ausreichend behaarten Körperstellen, wie zum Beispiel dem Hinterkopf. Es werden Empfangsöffnungen erzeugt, welche die Position für die Haarfollikel vorgeben. Dort können die Haarfollikel stätig weiterwachsen.

Eine Eigenhaarverpflanzung macht es somit möglich, gesunde Haare zu verpflanzen, welche nachhaltig und vital wachsen können. Gerade Körperstellen, die von Haarausfall betroffen sind, können durch Transolantate somit wieder voller aussehen.

Für Transplantation benötigt man eigenes Haar, da körperfremde Haare abgestoßen werden. Die Entnahme und das Verpflanzen der Haare an eine andere Position des Körpers, kann nur an dem selben Patienten erfolgen.

Kräftiges und volles Haar ist für die meisten Menschen ein wichtiges Ideal, dass bei Männern, wie auch bei Frauen, zu einer Einschränkung der Lebensfreude führen kann. Mit einem gesteigerten und sichtbaren Verlust der Haare, nimmt auch die Selbstsicherheit zunehmend ab. Die schonendste und weltweit führende Form der Haarverpflanzung ist die FUE-Methode. "FUE" steht hierbei für „Follicle Unit Extraktion“. Dermatologen und Chirurgen haben diese Methode der Haartransplantation mehrfach optimiert und weiterentwickelt, sodass sie nun zu einer hoch modernen Behandlungsmethode der klassischen FUE- Methode zählt. Diese ist meist bei allen Formen des Haarausfalls sehr gut geeignet. Großflächige Stellen können genauso effektiv behandelt werden, wie auch kleinste Geheimratsecken. Die verwendeten Haarfollikel können durch die effektive FUE-Methode schnell einheilen und eine hohe Anwuchsrate ist dabei garantiert. Das transplantierte Haar ist von den nativ gewachsenen Haaren äußerlich kaum zu unterscheiden, da die Behandlungsergebnisse optisch sehr natürlich wirken. Die effektvollen Ergebnisse überzeugen durch ihre natürliche Wirkung, da eine entsprechende Anzahl an Transplantaten anhand der Ausgangslage festgelegt wird. Um eine kurze Lagerungszeit der entnommenen Transplantate außerhalb des Körpers zu gewährleisten, wird die kurze Entnahme-und Einsetzphase mehrfach wiederholt. Durch diese Methode wird zudem eine höhere Anwuchsrate und ein schnelleres Einheilen der Transplantate erzielt. 

Im Vordergrund bei der Eigenhaarverpflanzung mit der FUE-Methode, steht ein besonders sorgsamer und äußerst vorsichtiger Umgang mit den hochsensiblen Transplantaten. Nach der Entnahme der Spenderhaare werden diese einer speziellen Behandlung unterzogen. Die Transplantate werden bei der FUE-Methode in einem nährstoffreichen und mit Wachstumsfaktoren angereichertem Plasma behandelt, welches zuvor aus dem Eigenblut des Patienten gewonnen wird. Jede gewählte Methode der haarchirurgischen Behandlung hinterlässt individuelle Merkmale der Methode und des durchführenden Arztes, da jeder Arzt seine persönliche Handschrift bei der Anwendung der Methoden besitzt. Diese Handschrift zeigt sich durch die Qualität der Beratung, der zielgerichteten und auf den Patienten individualisierten Behandlung und natürlich auch an den erzielten Behandlungsergebnissen der Eigenhaarverpflanzung.

Manche Menschen leiden an einem genetisch bedingtem Haarausfall (Alopecia Androgenetica), bei dem ein besonderes Augenmerk auf die weiblichen und männlichen Verwandten I. und II. Grades gelegt wird. Dies ist die Grundlage für die Planung einer Haarverpflanzung. Durch eine gründliche Anamnese der Familie kann die Feststellung und Bestimmung der Person erfolgen, durch welche der Haarausfall eventuell vererbt wurde. Auch junge Menschen leiden häufig an erblich bedingtem Haarausfall und möchten sich somit frühzeitig durch eine Eigenhaartransplantation behandeln lassen. Um bei der Behandlung vorrauschauend wirken zu können, betrachten unsere Dermatologen die Familienanamnese der jungen Patienten, da so der zukünftige Haarausfall unter Berücksichtigung des fortschreitenden Haarausfalls behandelt werden kann. Die Ärzte können die Haarverpflanzung somit im Bezug auf den fortschreitenden Haarverlust planen und diesen erfolgversprechend berücksichtigen. Haarfollikel, die für die Transplantation entnommen werden, dürfen nicht von dem genetisch bedingtem Haarausfall betroffen sein, da diese eine Veranlagung in sich tragen, um auszufallen. Um dem genetisch bedingtem Haarausfall durch die Transplantation vorzubeugen, wird das „sichere Spenderareal“ individuell vor der Transplantation bestimmt. Durch diese Methode kann sichergestellt werden, dass die Transplantate nicht vom genetisch bedingtem Haarausfall betroffen sind und es langfristig nicht sein werden. Der Dermatologe kann durch eine umfangreiche und intensive Untersuchung mit einer Mikrokamera, die Anzahl der zu verpflanzenden Haare für das jeweilige Körperareal des Patienten genau bestimmen. Die natürliche Haardichte wird hierbei mit kahlen Flächen abgeglichen, damit eine Gesamtzahl der benötigten Transplantate erstellt werden kann.

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